Limmattalbahn

2010-2022

Die Limmattalbahn wird ab Ende 2019 die Ortszentren und S-Bahnhöfe des Limmattals zentral verbinden. Mit diesem neuen öffentlichen Verkehrsmittel rücken die Kantone Zürich und Aargau sowie sechs Limmattaler Gemeinden näher zusammen. Entsprechend wird die künftige Siedlungsentwicklung in diesem Raum gemeinsam geplant und auf die Limmattalbahn ausgerichtet.

 

Das Spektrum unserer Gestaltungsaufgaben ist überaus umfangreich und vielfältig: von raumplanerischen und städtebaulichen Fragestellungen über die Gestaltung des Strassenraums bis hin zur detaillierten Ausformulierung der Haltestellen. Diese Aufgaben werden in enger Abstimmung mit Ingenieuren und Fachplanern sowie Kantons- und Gemeindevertretern bearbeitet.

Identität auf der ganzen Linie

Mit dem Projekt der Limmattalbahn wird die Talhauptachse zwischen Zürich-Altstetten und Killwangen neu definiert. Die Einbettung der Linie in den bestehenden, teilweise sehr dichten Siedlungsraum stellt eine besondere Herausforderung dar. Bei der Neugestaltung des Strassenraums geht es darum, dem heterogenen städtebaulichen Kontext eine gemeinsame Identität zu geben und urbane Qualitäten zu ermöglichen. Die Limmattalbahn ist das zentrale, verbindende Element der künftigen „Limmattalstadt".

 

 

Limmattalbahn im Umfeld

In der komplexen Raumfolge entlang der Strecke werden verschiedene Schlüsselstellen städtebaulich untersucht und spezifisch gestaltet. Diese betreffen insbesondere die Haltestellen an den S-Bahnhöfen sowie in den Ortszentren, wo das Projekt der Limmattalbahn teilweise mit Drittprojekten koordiniert werden muss. Durch die Linienführung und den vorgesehenen Depotstandort zwischen Dietikon und Spreitenbach ist eine breite Diskussion um die Zukunft dieses bislang eher vernachlässigten Grenzraums angestossen worden. Unser Büro begleitet diesen raumplanerischen Prozess aktiv mit und lässt die Erkenntnisse in das Gestaltungskonzept einfliessen.

Projektinformation

 

Auftrag:         

Limmattalbahn AG

(Kantone Zürich und Aargau)

Planerwahlverfahren 2010

 

Projektdaten:

Streckenlänge 13.5 km

2 Kantone

6 Gemeinden

27 Haltestellen

28 beteiligte Planerfirmen

  

Mitarbeit 10:8 Architekten:

Lutz Neumann, Ivica Kesic, Andrea Zupan-Dover, Robert Schmude, Lâle Lea Geyer, Florian Kühne, Rebekka Marxer, Gardar Snaebjörnsson, Daniel Wyss, Filipa Costa, Daniel Forster, Karin Bienz, Christine Bentele, Achille Patà, Robert Bauer, Eric Wall, Nicole Inauen, Fabian Willi, Julia Riebel
Jürg Senn, Georg Rinderknecht, Katrin Schubiger 

 

Projektpartner Querschnittsmandat Gestaltung:      

Stadt Raum Verkehr, Birchler+Wicki, Zürich

Geser Landschaftsarchitekten, Zürich